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  • Susanne Wagner

EINE SOMMER-RETROSPEKTIVE

Aktualisiert: 4. Nov 2019


Als „SAP Ariba Travelling-Saleswoman“ war ich den ganzen Sommer über sehr viel unterwegs, für unsere Kunden vor Ort: Von einem Ende in Österreich ans andere, in Deutschland Kroatien und Tschechien.


SAP ARIBA sales, Berlin, Germany

Bei meinen Reisen beschlich mich des Öfteren der Eindruck, ganz Europa sei eine einzige riesige Baustelle. Geduld ist also angesagt. Ehrlich gesagt, nicht gerade meine Stärke. Selbst die Hotels stellen mich immer wieder vor Herausforderungen. Denn nicht immer sind die Zimmer toll, luxuriös oder gemütlich. Manchmal sind auch richtige „Absteigen“ mit dabei. Eine gewisse Anpassungsfähigkeit ist also gefordert.

Das ist längst nicht alles. Das Reisen hält sogar einen weiteren Augenschmaus bereit: Berge, Seen, Wiesen, Wälder. Unsere Erde hat wahnsinnig viel zu bieten. Deshalb versuche ich auch, entsprechend zu genießen.

ARIBA sales, Arlberg


Zum Beispiel das wunderbare Bergpanorama am Arlberg. Sobald man davor steht, kann man eigentlich nur ins Schwärmen geraten. Es verwundert also nicht, dass das Arbeiten und Präsentieren bei einer solchen Kulisse besonders Spaß macht….





Trotzdem ist Arbeit alleine nicht alles im Leben. Dafür braucht es dann schon einen individuellen Ausgleich, ein Hobby. Für mich ist das unter anderem mein Garten. Mein größter Stolz ist hier meine Permakultur, die bereits in der Anfangszeit meine Erwartungen übertroffen hat. Die Ernteerträge waren gigantisch: 3 Kilogramm schwarze Johannisbeeren...

Permakultur, Johannisbeermarmelade

Permakultur: Ernte im Garten!

...unzählige Gurken, jede Menge Erdbeeren, Birnen, Äpfel und natürlich kiloweise Tomaten!

Aus all diesen frischen Zutaten lässt sich natürlich das ein oder andere leckere Gericht zaubern. So habe ich meine Kinder unter anderem mit einer gesunden, nahrhaften Tomatensuppe überrascht.

Permakultur, Tomatensauce


Und Sie werden es nicht glauben, aber meine Kinder haben diese regelrecht begeistert verschlungen. Schön, dass Gemüse doch mal lecker sein kann.

Permakultur, Alles wächst








Aber: Ich genieße nicht nur die Gartenarbeit. Vielmehr werde ich dadurch immer wieder daran erinnert, dass wir alle einen Beitrag für eine bessere Umwelt leisten können: Biologisch anbauen, ein Heim für Insekten und Vögel schaffen und gleichzeitig den nachfolgenden Generationen wichtige Kompetenzen vermitteln.




Umso größer ist dann die Freude, wenn meine Kinder freiwillig auf Nutella, das Palmöl enthält, verzichten.


Im August habe ich mir dann endlich eine kleine Auszeit gegönnt: Ab ans Meer zum Entspannen!

Kroatien Meer

Ich liebe das Meer mit seinen wunderbaren Farben, den verschiedenen Böden und Tieren. Mal gibt es Schlamm, mal Sand und dann wieder Steine. Einmal glitzert es silbern, dann golden. Es kann blau, grau, grün, türkis oder schwarz erscheinen und doch bleibt es Wasser – bestehend aus der immer gleichen chemischen Formel.


Doch nur Entspannen und Baden erfüllt mich nicht vollständig. Es ist mir darüber hinaus immer noch wichtig, das Urlaubsdomizil sowie die Umgebung im wahrsten Sinne des Wortes (er)leben zu dürfen.

Ausflüge in Kroatien

„Sightseeing“ durch eine mittelalterliche Stadt, ein Fischerdorf oder der Besuch eines bekannten Museums. Ich empfinde es als sehr inspirierend, diese Form der Weiterbildung nutzen zu können.




Reisen ist einfach eine gute Gelegenheit, den eigenen Horizont zu erweitern.

Deshalb probiere ich im Urlaub gerne etwas Neues aus. Diesmal war es für mich der Kletter-park. Eigentlich stellen große Höhen, besser gesagt tiefe Abgründe, ein Problem für mich dar.

Kletterpark


Wie gut, dass der Kletterpark einen An-fängerkurs hatte. Da konnte ich gemeinsam mit meinem Jüngsten auf ca. 2 Metern über dem Boden meine Kletterkünste testen. Wie es war? Echt lustig!



Last but not least krönte ein Ausflug in die Therme Bad Blumau meinen Sommer. Führung mit Blick hinter die Kulissen inklusive.


Therme Bad Blumau

Die Therme wirkt von oben wie ein kleiner Park. Jedes Gebäude ist mit einem begrünten Dach ausgestattet, die Wiesen sind naturbelassen. Hundertwasser wollte hier das Wohnen im Einklang mit der Natur verwirklichen. Er ließ deshalb zum Beispiel Häuser unter Berghügeln errichten. Der Eingriff in die Landschaft blieb dabei minimal.

Ich denke, Hundertwasser war in einigen Dingen ein Visionär. Denn wir alle sind zu Gast auf unserer Erde und sollten uns deshalb auch so benehmen - respektvoll, höflich. Und vielleicht sollten wir öfter ein Gastgeschenk mitbringen!





Text: Susanne Wagner, CEO und Gründerin von PASSIONATE DIGITAL

Textmitwirkung und Layout: Sabine Krückl, Management Assistant


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