BLOG

  • Kirsten Hube

JAHRESWECHSEL: RÜCKBLICK ODER VORSÄTZE?

Aktualisiert: Jan 20


Hauptsaison der Vorsätze


Eben erst noch das laufende Jahr 2019 begrüßt, ist es auch schon fast vorüber. 2020 steht bereits in den Startlöchern,in Kürze heißt es wieder einmal: „Alles auf Anfang“!


Jahreswechsel: Vor uns liegen 365 unbeschriebene Tage, die sowohl sinnvoll genutzt als auch anregend erlebt werden wollen.

Wir resümieren deshalb über Vergangenes, treffen Entscheidungen, planen Veränderungen. Besser gesagt: Wir formulieren unsere Vorsätze – sei es privat, sei es für‘ s Business!


Doch worauf ist im Arbeitsleben besonders zu achten? Welche Vorsätze erweisen sich als sinnvolle Pläne bzw. wie findet ihre erfolgreiche Umsetzung statt? Und warum ist hier ein achtsames Miteinander unverzichtbar? Genau das versuchen wir im Folgenden zu beleuchten.


Der Blick zurück


Immer mehr Arbeitgeber nutzen den jährlichen Endspurt dafür, inne zu halten, die zurückliegenden Entwicklungen des Unternehmens Revue passieren zu lassen – die internen ebenso wie die externen. Dabei werden sämtliche Prozesse genauestens hinterfragt, bisherige Ziele überprüft, abschließend entsprechend Bilanz gezogen:


Was ist gut gelaufen bzw. hat sich bewährt, über welche Steine ist das Unternehmen gestolpert oder gar gestürzt, wo besteht Handlungs- bzw. Verbesserungsbedarf?

Fragen, die vor nichts und niemanden Halt machen. Durchleuchtet wird alles: Vom Betriebs- und Arbeitsklima über die Personalaufstellung, Organisationsabläufe bis hin zum Produktmanagement, Marketing und Kundenbindung.


Aber: Wie fällt eigentlich Ihre persönliche Rückschau als Firmeninhaber, als Geschäftsführer auf 2019 aus?


Trotz Erfolg: Am Ball bleiben


Sie haben sich trotz rasch steigender und wechselnder Anforderungen sowie des zunehmenden Konkurrenzdrucks in der Welt nicht aus der Ruhe bringen lassen? Obwohl es zeitweise hoch her ging, das Stress-Level aller Beteiligten in ungeahnte Höhen stieg - Ihre Mitarbeiter blieben motiviert? Ihr Unternehmen konnte vielleicht zudem kleine Teilerfolge bzw. „Goodies“ verbuchen: Firmenjubiläum, Auszeichnungen für Produkte und Dienstleistungen, eine konstante Anzahl treuer Bestandskunden?


Dann bleibt uns nur zu gratulieren: Herzlichen Glückwunsch! Sie können durchaus sehr stolz auf diese Leistungen sein: Denn ihre Firma ist fit für die Zukunft, den Wettbewerb, Aufstieg und Fortschritt.





Wer aber langfristig auf der Welle des Erfolgs reiten möchte, muss am Ball bleiben. Es lohnt deshalb, jetzt die alten Strategien zu überdenken, neue Vorsätze zu formulieren und eventuell andere Wege einzuschlagen. Unsere Anregungen verraten Ihnen, was sich in der Praxis bewährt hat:


Glückliche Mitarbeiter – das A und O


Ansatzpunkte dafür existieren in der Tat vielfältige – angefangen bei der Positionierung am Markt über interne Organisationsstrukturen bis hin zu Betriebs- bzw. Arbeitsklima. Besonders hier ist in den letzten Jahren ein verstärkter Trend der Unternehmen zu verzeichnen, und zwar in Richtung


Employer Branding:


Die Mitarbeiter sollen sich wohl, sicher und gut aufgehoben fühlen. Denn wer das tut, bindet sich nicht nur gerne langfristig an den Arbeitgeber. Vielmehr prägen

  • hohe Leistungsbereitschaft,

  • Loyalität,

  • Identifikation mit der Firma

das Jobverhältnis.


Neben objektiven Rahmenbedingungen in Form attraktiver Gehälter, Sozialleistungen und angemessener Arbeitszeit rückt somit der Angestellte mehr in den Mittelpunkt. Und zwar als Mensch mit all seinen Bedürfnissen, Interessen, Talenten bzw. Qualifikationen.


Sie achten bereits darauf? Wunderbar! Allerdings zahlt es sich auf Dauer aus, das betriebsinterne Wohlfühlklima regelmäßig zu inspizieren. Gerne geben wir Ihnen ein paar Tipps als Richtlinien an die Hand, worauf Sie Ihr Augenmerk richten sollten: Nämlich auf


Ausreichend und qualifiziertes Personal


Damit ein Unternehmen samt seinen Organisationsstrukturen agieren kann, bedarf es entsprechenden Personals. Denn ohne Mitarbeiter keine Kreation, keine Herstellung, kein Verkauf und kein Service von Produkten/Dienstleistungen. Klar, aber mal ehrlich: Sind Sie in diesem Bereich optimal aufgestellt – sei es quantitativ, sei es qualitativ?


So nutzen gefüllte Auftragsbücher oder eine Pipeline voller innovativer, kreativer Projektideen kaum, wenn die Personaldecke recht dünn gestrickt ist, sich zu viel Arbeit auf zu wenige Schultern verteilt. Stehen die vorhandenen Mitarbeiter doch permanent unter Druck, kommen mit der Bearbeitung nicht hinterher. Die Folge: Frust, erhöhte Fehleranfälligkeit, steigende Ausfallzeiten wegen Krankheit. Das vergiftet nicht nur die Atmosphäre, sondern führt darüber hinaus zu unnötigen betriebswirtschaftlichen Kosten. Ähnliches gilt für schlecht qualifiziertes Personal.

Ein zu knapp kalkuliertes Personalbudget bedeutet Sparen am falschen Ende – daher ist es wichtig, besonderen Wert auf die passenden fachlichen Qualifikationen und Erfahrungen bei Neueinstellungen zu legen.

Wenn es mit der Idealbesetzung nicht klappt: Eine Weiterbildung kann eine zusätzliche lohnende Investition für Ihr Unternehmen sein - für Frischlinge ebenso wie Urgesteine!


Die Passung macht´s!


Ein toller Lebenslauf, exzellentes Know How sind allerdings längst nicht alles. Es muss vor allem zwischenmenschlich passen. Das heißt, die potentiellen neuen Mitarbeiter fügen sich harmonisch in die bestehende Personalstruktur sowie die vorherrschenden Wertvorstellungen und Arbeitsweisen, die sogenannte Unternehmenskultur (Cultural Fit), ein. Das gelingt ganz einfach:


So lohnt es sich, Angestellten ein Mitspracherecht im Bewerbungs- und Onboardingprozess einzuräumen und ihrem Urteil zu vertrauen.

Ein Probearbeitstag, aber auch eine kurze Vorstellungsrunde durch die Abteilungen nach dem offiziellen Bewerbungsgespräch bieten ideale Voraussetzungen. Denn im Rahmen dessen können sie sich einen ersten Eindruck über ihren neuen Kollegen verschaffen. Darüber, ob bzw. wie gut er sich ins Team einfindet.

Wer die Chance auf Passung übrigens nachhaltig erhöhen möchte, stellt Neuzugängen vom ersten Tag an einen „Buddy“ für die gesamte Dauer der Einarbeitungsphase zur Seite. Als fester Ansprechpartner unterstützt er, sämtliche interne Abläufe zu verstehen. Selbst bei aufkommenden Fragen, Unsicherheiten oder Nöten hat er immer ein offenes Ohr!


Schon länger an Board? Das Prinzip „Jobrotation“ erweitert den Blick, fördert zugleich das Verständnis anderer Positionen außerhalb der eigenen.


Und vor allem gilt:



In Kontakt bleiben


Kommunikation ist das A und O, der Kitt zwischenmenschlichen Austauschs jeglicher Art.

Insofern ist es sehr empfehlenswert, als Unternehmer, als Vorgesetzter den Dialog nichts in Stocken geraten zu lassen, sondern stattdessen die Mitarbeiter auf dem Laufen zu halten: Sei es bei anfallenden Aufgaben im Tagesgeschäft, laufenden Projekten, Zielen, Veränderungen oder der Vermittlung betriebsinternen Wissens zu strategischen bzw. operativen Fragestellungen. Ob die Informationen ihre Empfänger via E-Mail, „Schwarzes Brett“, Intranet, Teamsitzungen oder Einzelgesprächen erreichen, ist vollkommen egal. Wichtig ist nämlich nur EINS:


Die gegenseitige Ansprache erfolgt

  • regelmäßig,

  • zeitnah,

  • offen und transparent

Und das in guten wie in schlechten Zeiten. Das erhöht das Vertrauen immens, fühlen sich die Mitarbeiter doch in das Unternehmen als Mensch integriert, nicht nur als reine Arbeitskraft.


Zu bevorzugen ist daher grundsätzlich immer das persönliche Gespräch bzw. diese Variante begleitend zur schriftlichen Kommunikation einzubinden. Mögliche Missverständnisse aufgrund unterschiedlicher Interpretationen des geschriebenen Wortes werden so bereits im Vorhinein aus dem Weg geräumt.

Meetings, ja sogar Mitarbeitergespräche lassen sich ebenso hervorragend mit gemeinsamen, ritualisierten Aktivitäten aufpeppen. Wie wäre es z.B. mit einem monatlichen/wöchentlichen „Arbeitsfrühstück“?


Sich gemeinsam zu kulturellen, sportlichen, kulinarischen Aktivitäten während der Mittagspause oder nach Feierabend zu verabreden, macht nicht nur Spaß: Vielmehr lernt sich jeder besser und von einer anderen, neuen Seite kennen.


Gemeinsam mal so richtig zu lachen in entspannter gemütlicher Atmosphäre: Sehr wohltuend nach einem herausforderndem Arbeitstag- und gut für den Team-Geist!


DANKE: Mehr als nur ein Wort


Eng verknüpft mit der Kommunikation ist natürlich das Feedback. Unternehmen, denen das Betriebsklima am Herzen liegt, loben gute Leistungen, kritisieren aber ebenso schlechte Leistungen. Auf diese Weise erkennen die Beschäftigten, wo ihre Stärken, ihre Schwächen liegen, wo und wie Arbeitsweisen, fachliches Wissen verbessert werden können. Davon abgesehen braucht jeder Mensch Anerkennung, um sich weiter zu entwickeln, sich selbst zu motivieren.

Unermüdlicher Einsatz ist auf jeden Fall zu honorieren – zeigen Sie offen Ihre Anerkennung für herausragende Leistungen jeglicher Art: Von der Kreation innovativer Produkte über Umsatzsteigerungen, den Abschluss eines spezifischen Projekts bis hin zur langjährigen Betriebszugehörigkeit oder exzellentem Teamverhalten.

Ein schlichtes „Danke“ bzw. sachbezogenes Lob reichen meist aus, bilden die Basis gegenseitiger Achtung.


Trotzdem:

Danksagungen lassen sich hin und wieder mal aufwerten, indem Sie auf Ihre Worte kleine Aufmerksamkeiten folgen lassen - in Form von individuellen, persönlichen Auszeichnungen, Awards, Gutscheinen oder Bonuszahlungen.


Schon gewusst? Gemeinsame Erfolge lassen sich am besten auch gemeinsam feiern, z.B. mit regelmäßigen Belohnungen durch besondere Team-Events.

Vielleicht sogar mit einem Städte-Kurztrip über das Wochenende? Oder einer Weihnachtsfeier mit Hüttenzauber in den Bergen? Ihren Ideen sind hierbei keine Grenzen gesetzt- bleiben Sie kreativ!


Fehler? – Nicht das Ende!


Aber: Wo gehobelt wird, fallen auch Späne. Fehler passieren immer und jedem – quer durch sämtliche Abteilungen bzw. Führungsebenen. Statt diese unter den Teppich zu kehren, ist es sinnvoller, sie zu thematisieren, an Lösungen zu arbeiten. Indem wir Fehler als Bestandteil des Arbeitsprozesses wahrnehmen, können wir unsere Ergebnisse stetig verbessern, ja sogar optimieren.

Wichtig dabei: Die entsprechende Kritik konstruktiv äußern – respektvoll, sachlich und in Ruhe. Am besten in einem separaten Termin für ein klärendes Gespräch. Niemand möchte das Gefühl haben, vor versammelter Mannschaft bloßgestellt zu werden.


Wer Fehler also nicht als Aufforderung zur Maßregelung, zu vernichtender Kritik betrachtet, sondern produktiv nutzt, sorgt für ein angstfreies Klima unter seinen Mitarbeitern. Positiver Nebeneffekt: Viele trauen sich mehr zu, wagen es, Neues auszuprobieren und so ihren fachlichen Horizont zu vergrößern.


Menschlich bleiben


Eine bedeutende, fast schon übergeordnete Rolle für ein gutes Betriebsklima spielen jedoch die Aspekte Fürsorge und Menschlichkeit. So möchten die meisten Mitarbeiter von ihrem Vorgesetzten in ihrer Gesamtheit wahrgenommen werden – mit all ihren individuellen Bedürfnissen, in ihren jeweiligen beruflichen und privaten Lebenssituationen.


Der Wunsch nach einer persönlichkeitsorientierten Führung ist größer denn je.

Es ist daher ratsam genau zu überprüfen, ob wirklich jeder im Kontext seiner Qualifikationen gemäß seinen Stärken, Talenten und Interessen eingesetzt ist bzw. werden kann. Im Klartext: Ein introvertierter Mensch ist beispielsweise in der Kundenbetreuung, im Service fehl am Platz, während sich ein kreativer bei der Bearbeitung täglicher Routineaufgaben langweilt. Zudem sollten bei Bedarf und Interesse vielseitige Möglichkeiten zur spezifischen Weiterbildung angeboten werden: So fühlt sich letztlich niemand mit seinen Aufgaben über- bzw. unterfordert.


Zu guter Letzt: Die Belastbarkeit eines jeden Menschen ist individuell verschieden. Dies gilt es zu respektieren, indem man für ein Gleichgewicht zwischen Be- und Entlastungen sorgt!


Also:


Immer ein offenes Ohr haben


...und sich ausreichend Zeit für die Belange der Angestellten nehmen: Vor allem in schwierigen bzw. Notsituationen – sei es im Job, Alltag oder im sozialen, kollegialen Miteinander.


Nur so lassen sich ernsthafte Probleme, Mobbing, Burn-Out oder ähnliches rechtzeitig erkennen und durch beherztes Eingreifen, sofern erwünscht, entschärfen. Das impliziert nicht nur nachhaltige Unterstützung und Verständnis.

Vielmehr stärkt es das gegenseitige Vertrauen, den Spaß an der Arbeit. Nicht zu vergessen, die psychische Gesundheit sowie innere Ausgeglichenheit.


Übrigens: In Härtefällen empfiehlt sich eine Art Supervision oder Mitarbeitercoaching in Zusammenarbeit mit externen Beratern, wie zum Beispiel Psychologen, Sozialpädagogen.


Davon abgesehen:


Gesundheit ist Chefsache


Schließlich bringen fitte, leistungsfähige Mitarbeiter die Arbeitsatmosphäre geradezu zum Erblühen. Fühlen sie sich doch wohl in ihrer Haut, sprühen vor Enthusiasmus und Elan. In Ihrer Verantwortung liegt es somit, ihre Angestellten entsprechend zu sensibilisieren: Für einen bewussten Umgang mit sich selbst, ihrem Körper, ihren Geist, aber auch ihrer Seele.


Betriebliches Gesundheitsmanagement lautet hier das Mittel der Wahl.


Die Palette an Angeboten ist mehr als vielfältig: Vom hauseigenen Fitnessstudio über den Lauftreff bis hin zu internen Kursen in Yoga, in Meditation oder Workshops zu diversen Gesundheitsthemen wie Stressbe-wältigung.

Platzmangel? Kooperationen mit nahe-liegenden Fitnessstudios, Sportvereinen sind eine super Alternative.


Schon gewusst? Einige Firmen unterstützen ihr Personal mit einem Zuschuss für die monatliche Mitgliedschaft in einem Studio ihrer persönlichen Wahl.



„Fit for Brain“: Snacks und Pausen


Doch Gesundheit impliziert mehr als nur Bewegung. Nämlich: Ausreichende, regelmäßige Pausen sowie eine ausgewogene Ernährung. Das hastige „vorm-Computer-Schlingen“ - ein absolutes „No-Go“.

Es gelingt Ihnen sicher, Ihre Mitarbeiter für ein leckeres healthy Mittagessen zu begeistern. Verbunden mit der dafür nötigen Zeit und Ruhe können Sie es ihnen so richtig schmackhaft machen:

Mit einem hochwertigen Angebot vollwertiger, frisch zubereiteter Speisen, garniert mit einer Auswahl an Obst, Gemüse, Salaten bzw. Smoothies. Sei es in der Betriebskantine vor Ort, sei es in Zusammenarbeit mit externen Salatbars, gesundheitsbewussten Restaurants oder Lieferdiensten.


Als tolle Kompromisslösung empfiehlt sich eine voll ausgestattete Küche inklusive Pausenraum. Mitgebrachte Speisen können hier nicht nur aufgewärmt, sondern in entspannter Atmosphäre genossen werden.


Und zu guter Letzt:

  • Separate Ruheräume,

  • die Bereitstellung von „Brain-Snacks“ (Obstkorb, Schälchen mit Nüssen) für zwischendurch sowie

  • die flexible Einteilung bzw. individuelle Gestaltungsfreiheit der Pausen

verstärken mentales, psychisches und körperliches Wohlbefinden.


Deshalb:


Freiheiten zugestehen


….und Mitarbeiter aktiv einbinden. Schließlich liegen flexibles, eigenverantwortliches, selbstbestimmtes Arbeiten im Trend: Wann, wo und wie die täglichen Aufgaben erledigt werden, gerät zunehmend zur Nebensache. Was zählt ist ein erfolgreicher Abschluss!


Bietet ein Unternehmer eine bunte Mischung aus verschiedenen Arbeitszeitmodellen wie beispielsweise



unterstützt er damit nicht nur den Freiraum seines Personals. Vielmehr trägt er zu einer verbesserten Vereinbarkeit von Familie, Freizeit und Beruf bei. Zusätzliche Servicedienstleistungen wie z.B. die Betreuung von Kindern, pflegebedürftiger Angehöriger, die Vermittlung sonstiger sozialer Dienste oder einer Art „Alltagsbutler“ runden das Paket ab!



Das Recht auf Mitsprache ist damit bei weitem nicht ausgeschöpft:

So sollen ihre Beschäftigten die Chance erhalten eigene Ideen, Vorschläge, aber auch Kritik einfließen zu lassen – egal zu welchem Thema. Ob bei Budgetfragen, Produktgestaltungen, Neuanschaffungen, Umgestaltungen von Räumlichkeiten oder Equipment, erörtern, diskutieren Sie das gemeinsam. Wie wäre es mit einem sogenannten „Runden Tisch“, einer internen Online-Umfrage oder einer Art zentralen „Briefkastens“. Damit jeder das Gefühl hat, Teil eines Teams, einer gemeinsamen Unternehmenskultur zu sein, ist eines nicht zu vergessen: Mütter bzw. Väter in Elternzeit oder auch Mitarbeiter im Langzeitkrankenstand daran teilhaben zu lassen.



Gut organisiert - halb gewonnen


Doch nicht nur ein TOP-Betriebsklima sorgt für harmonisch-motivierte Büroluft und bringt somit ein Unternehmen voran.

Eine weitere Messlatte für Erfolg sind darüber hinaus gut aufeinander abgestimmte Organisationsstrukturen. Egal, ob


  • High-Tech-Equipment

  • Kundenservice

  • Marketing

  • sinnvolles Projekt- bzw. Zeitmanagement:



Es lohnt, auch hier das vergangene Jahr zu reflektieren, neue (alte) Vorsätze zu formulieren.

Folgende Vorschläge bzw. Empfehlungen können sich als hilfreich erweisen:



Arbeitsplätze der Zukunft


Trotz des voranschreitenden digitalen Wandels, überwiegen immer noch Büroarbeitsplätze des analogen Zeitalters: Ein „festes“ Büro für jeden, ausgestattet mit PC, Internet, E-Mail, diversen Softwareprogrammen und Telefon. Allerdings arbeiten wir aufgrund der Globalisierung und Digitalisierung zunehmend flexibler. Sind wir doch mobiler bzw. viel unterwegs - im Home Office, in anderen Niederlassungen, bei Kunden oder Partnern.



Es ist also durchaus angebracht, dem gesamten Equipment ein Up-Date zu verpassen und es auf aktuellem High-Tech Niveau zu halten.


Denn mit Hilfe bestimmter Devices sind nicht nur der Zugriff auf, das Bearbeiten und Ablegen von Dokumenten sowie E-Mails überall, jederzeit möglich. Vielmehr sind wir alle besser erreichbar, können schneller (re)agieren. Also, nutzen wir die individuellen Chancen der „Mobility Strategy“, die uns Smartphone, Laptop, Tablet, Apps, CRM-Systeme, Cloud-Lösungen, Web-Conferencing-Tools & Co. eröffnen.

Allerdings ist es wichtig, auf eine Integration der Mobilität in das gesamte Workplace-Konzept, sprich das klassische Office, zu achten. Wird es doch vorerst erhalten bleiben.


Auch hier geht der Trend zur umfassenden Vernetzung: Mitarbeiter sollen schnell, einfach, flexibel kommunizieren können, sich aber gleichzeitig geborgen fühlen. Wie wäre es mit einem Design aus mobilen Einzelteilen, die sich den jeweiligen Bedürfnissen anpassen? Sei es für konstruktive Teamarbeit, sei es für konzentriertes, ungestörte Einzelarbeit. Und vor allem heißt es


Nah dran bleiben


...am Kunden, am Markt, am Wettbewerb. Denn ohne innovative, einzigartige Produkte bzw. Dienstleistungen gestaltet es sich für Firmen äußerst schwierig, dem starken Konkurrenzdruck auf Dauer standzuhalten.


Aufmerksamkeit kreieren- als serviceorientierte Marke


Die Schöpfung einer individuellen, einprägsamen Markenidentität erweist sich als elementar: Steigert sie doch die Sichtbarkeit, generiert ein Mehr an Aufmerksamkeit.


Nehmen Sie sich dafür zum Beispiel die Gestaltung, den Relaunch ihrer firmeneigenen Website bzw. Social Media Kanäle vor. Neben einer ansprechenden Präsentation sollten diese Bereiche vor allem den Bedürfnissen, dem Surfverhalten der (potentiellen) Kunden entsprechen:

  • Kurze Texte mit Mehrwert

  • Ein übersichtlicher, einfacher Aufbau,

  • Kurze Ladezeiten.

Denn zu langes Suchen, Klicken und Warten entpuppen sich als wahre „Lustkiller“, treiben Interessenten ebenso schnell in die Flucht wie Bestandskunden.



Übrigens: Wer Kunden langfristig binden möchte, überrascht seine Zielgruppe nicht nur mit schnellen, exklusiven, personalisierten Produkt- bzw. Serviceangeboten. Vielmehr motiviert er dazu, sich aktiv einzubringen.

Dank nützlicher Tools wie beispielsweise


  • virtuelle Assistenten

  • Chat Bots

  • Apps




sowie der technologischen Analyse von Nutzer- und Kaufverhalten lassen sich Informationen abrufen, Feedback bzw. Reklamationen weiterleiten, aber auch Bestellungen samt Bezahlung jederzeit überall abwickeln.


Und da kleine Geschenke bekannterweise die Freundschaft erhalten: Warum nicht mäßig, aber regelmäßig mit Gewinnspielen, Rabattwochen oder Treueprämien Anreiz bieten bzw. belohnen?


Visionen gestalten- mit Sinn und Verstand


Das Wichtigste ist jedoch, als Unternehmen neugierig, offen für innovative Visionen zu bleiben. Egal, ob in Bezug auf interne Kultur, Strukturen oder im Hinblick auf externe Prozesse, Produkte/Dienstleistungen.


Wir sollten deshalb uns sowie unsere Ideen beständig weiterentwickeln. SO bleibt unser Unternehmen attraktiv und wettbewerbsfähig – für Mitarbeiter, für den globalen Markt. Aber: Nur NICHT übernehmen und in blinden Aktionismus verfallen. Andernfalls verstricken wir uns im Chaos, die besten Ideen verschwinden für Jahre wieder in der Schublade.


Die Devise lautet also, Vorstellungen bzw. Ziele zu konkretisieren sowie messbar zu machen.

Formulieren Sie lieber „Ich erhalte 25% mehr Kundenanfragen als 2018“ statt „Ich möchte meinen Bekanntheitsgrad, meinen Umsatz steigern“!


Und ganz WICHTIG: Den Realitäts-Check nicht vergessen. Denn Zeit, Geld und Personal für die Umsetzung sind begrenzte Ressourcen. Es gilt also, Prioritäten zu setzen, einen passenden Maßnahmen- sowie Zeitplan zu erstellen. Und das natürlich mit ausreichend Sicherheitspuffer - auch für den Aufwand möglicher Vorarbeiten. Dazu zählen zum Beispiel das Generieren von Adressen, die Anschreiben für Maillingaktionen. Um es auf den Punkt zu bringen:

Eine gute Orientierung bietet übrigens das klassische Projektmanagement. Außerdem haben Sie immer die Möglichkeit, sich von externen Agenturen fachlich unterstützen zu lassen.



Wohlfühlklima & Innovation – die Garantie auf Erfolg


Wer als Unternehmer, Arbeitgeber und Vorgesetzter all diese Empfehlungen für Vorsätze nicht nur beherzigt, sondern tatsächlich verinnerlicht, lebt und aktiv anpackt, kann sich ganz sicher sein: So lässt sich das Unternehmen selbst in unruhigen, stürmischen Zeiten nicht vom Kurs abbringen.



Letztendlich braucht es die gelungene Kombination aus Menschlichkeit, gutem Betriebsklima, einer treuen Kundschaft sowie innovativen, kreativen Visionen und Produkten, um nachhaltig auf der Route des Erfolgs zu bleiben bzw. zu wachsen. Das nächste Firmenjubiläum, aber auch das nächste Mitarbeiterjubiläum kommt also bestimmt.





In diesem Sinne wünschen wir Ihnen


schöne Feiertage und


ein freudiges, aufregendes und erfolgreiches Neues Jahr!







Herzlichst, Ihr Team von




Recherche und Text: Kirsten Hube, unsere freie Autorin aus München

Textmitwirkung und Weblayout: Sabine Krückl, Management Assistant bei PASSIONATE


Haftungsausschluss: Alle Informationen sind ausschließlich zur allgemeinen und unverbindlichen Information. Trotz sorgfältiger, intensiver Recherche nach bestem Wissen übernehmen wir keine Gewähr für Korrektheit, Vollständigkeit und Aktualität.



19 Ansichten

© 2019 PASSIONATE DIGITAL  W78 GmbH